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Fußball Geschichte

Aus der Vereinsgeschichte

Die ersten Jahre nach dem Kriege gehörten dem Fußball. Am Anfang war es gar nicht so einfach die notwendigen Voraussetzungen für eine Fußballmannschaft zu schaffen. Bäcker Peters aus Ludwigslust besorgte für einige Zentner Roggen Fußballschuhe und man spielte sehr oft auf Pokalturnieren in den Nachbargemeinden.


Fußballmannschaft 1947 / 48


Fußballmannschaft 1951 / 52

Die Fußballmannschaft nahm ab der Saison 1949 an Punktspielen in der Kreisklasse teil. Es wurde aber weiterhin zu vielen Pokalturnieren nach Jamel, Goldenstädt, Dütschow, Spornitz , Warlow, Kummer und Blievensdorf gefahren.
Meist mit dem Fahrrad, manchmal aber auch mit dem Traktor von Ernst Henning.

Mannschaftskapitän war Friedrich Ortmann.

Die Sportfreunde waren damals schon bemüht in der Lehmgrube einen Sportplatz zu errichten. So wurde bereits am 22.12. 1949 von der SG Lüblow ein Antrag an die Gemeinde um Finanziellenzuschuss zum Bau eines Sportplatzes gestellt. Der Antrag wurde abgelehnt.

Am 27. Mai 1951, dem Sporttag der Landjugend, wurde der Fußballplatz hinter der Bahn (Schult`s Koppel) mit einem Pokalturnier eingeweiht. Bei diesem Turnier traten die Mannschaften aus Groß – Laasch, Kummer und Lüblow gegeneinander an. Bis 1960 war dieser Platz die Spielstätte der Fußballer.

Der Verein hatte 1951 eine Mitgliederzahl von 71 Sportlern in drei Sektionen.

  • Vereinsvorsitzender war seit 1950 Paul Podeyn sen.
  • Stellvertreter war Willi Hecht
  • Kassierer war Paul Podeyn jun.

Die Sektion Fußball hatte 37 Mitglieder.

  • Sektionsleiter war Friedrich Ortmann

Die Sektion Radsport hatte 25 Mitglieder.

  • Sektionsleiter war Friedrich Rieger.

Die Sektion Leichtathletik hatte 9 Mitglieder,

  • Sektionsleiter war Friedrich Ortmann.

Mit der Gründung der BSG "Traktor" und der Teilnahme der Radsportmannschaften an Meisterschaften, konzentrierte sich alles auf den Radsport. Viele Jahre gab es keinen Sportplatz in Lüblow wo Fußball gespielt werden konnte. 1974 bestand die Möglichkeit durch den Reichsbahnbau die Lehmkuhle mit Boden aufzufüllen. Leider versäumte es der Rat der Gemeinde sich mit diesem Thema genügend zu beschäftigen und man lies wieder eine Chance die Lehmkuhle zum Sportplatz umzubauen ungenutzt.

Am 25. März 1974 verstarb der langjährige Vorsitzende Paul Podeyn sen. Er war insgesamt 38 Jahre Vorsitzender des Vereins und widmete fast sein ganzes Leben dem Radsport.

Aus Anlass des 70 – jährigen Vereinsjubiläums, das vom 30.05 – 05.06. 1976 mit einer Festwoche gefeiert wurde, war unter Mithilfe des Trägerbetriebes, der LPG "Friedrich Engels" Lüblow, der Sportplatz in der Ludwigslusterstraße seiner Bestimmung übergeben worden.

Zur Eröffnung gab es am 04. Juni 1976 ein Fußballspiel "Alte Herren" gegen die Jugend des Dorfes.

Leider blieb der erhoffte Aufschwung aus und der Sportplatz verwaiste wieder.

1976 hatte der Verein 65 Mitglieder in 2 Sektionen

  • Erster Vorsitzender war seit 1974 Paul Podeyn jun.
  • Kassenwart war Brunhilde Stark
  • Bannerträger war Günter Niendorf

Die Sektion Radball hatte, unter der Leitung von Bernd Dumann, 49 Mitglieder. In der Sektion Tischtennis waren, unter der Leitung von Annette Jahnke, 16 Mitglieder aktiv.

1981 hatte der Verein 42 Mitglieder.

  • Erster Vorsitzender war Burkhard Züdel
  • Stellv. Vorsitzender war Paul Podeyn jun.
  • Kassenwart war Brunhilde Stark
  • Bannerträger war Burkhard Protz

Es gab zu dieser Zeit nur die Sektion Radball.

Im Februar 1988 fand in Ludwigslust ein Fußballturnier für Landwirtschaftsbetriebe statt. Daraus entwickelte sich, unter der Leitung von Joachim Lindenau, der Gedanke den Sportplatz in der Ludwigsluster Straße wiederherzurichten.

Mit Hilfe der damaligen LPG in Lüblow / Weselsdorf wurden Tore angefertigt und der Platz wiederhergestellt. Das erste Fußballspiel fand im Mai 1989 gegen den SSV Ludwigslust II statt.


Fußballmannschaft 1992

Anfang der 90er Jahre waren es durch die entzogene Trainingsmöglichkeit der Radballer, vor allem die Fußballer, die unter der Leitung von Joachim Lindenau seit 1988 sehr aktiv waren. Das Motto lautete und lautet immer : "Freizeit, Freude, Fairplay" ! Bei vielen Turnieren mit den Nachbargemeinden konnten wir oft den Siegerpokal mit nach Hause nehmen. So konnte z.B. der "Beetles – Cup" in Wöbbelin mehrfach gewonnen werden. Einer der größten Erfolge war der 3.Platz bei der Kreisbestenermittlung für Alt – Herren Mannschaften 2002.

 

 

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© Burkhard Protz